Die Versorgung mit lebensnotwendigen Blutkonserven ist derzeit stark gefährdet – eine ernste Lage, die in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird.
Trotz wiederholter Medienaufrufe bleiben mobile Spendetermine und Spendezentren leer. Die täglichen Vorräte schrumpfen kontinuierlich und haben mittlerweile einen sehr kritischen Bereich erreicht. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, drohen Kliniken akute Versorgungsengpässe bei Notfällen, überlebenswichtigen Operationen und Therapien.

Warum werden die Blutkonserven knapp?
Für den aktuellen Mangel gibt es eine Kombination aus verschiedenen Ursachen:
Infektionswelle: Eine früh einsetzende Erkältungs- und Infektionswelle sorgt dafür, dass viele potenzielle Spenderinnen und Spender krankheitsbedingt ausfallen. Nur wer vollkommen gesund ist, darf Blut spenden.
Ferienzeit: Die spät liegenden Herbstferien bremsen die Spendenbereitschaft.
Urlaubsrückkehrer: Nach Auslandsaufenthalten gelten je nach Reiseland zeitweise Sperrfristen, vor deren Ablauf keine Spende möglich ist.
Demografischer Wandel: Langjährige Dauerspender scheiden aus Alters- oder Gesundheitsgründen aus und werden oft selbst zu Empfängern. Auch dadurch steigt der allgemeine Bedarf an Blutpräparaten kontinuierlich an.
Wer darf spenden? Wer kann helfen?
Die Blutspendeteams vor Ort benötigen jetzt jede Unterstützung. Spenden darf jeder, der folgende Voraussetzungen erfüllt:
Alter: Alle gesunden Menschen ab 18 Jahren.
Zustand: Spenderinnen und Spender müssen sich vollkommen fit und gesund fühlen.
Erstspender: Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Blutspendeteam vor Ort begleitet Erstspendende Schritt für Schritt und nimmt jede Angst.
Wichtig: Zu jedem Spendetermin muss ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mitgebracht werden.
Mit einer Spende bis zu drei Leben retten
Der Einsatz lohnt sich: Mit einer einzigen Blutspende können bis zu drei Menschenleben gerettet werden. Neben der Gewissheit, aktiv geholfen zu haben, hinterlässt diese gute Tat das unbezahlbare Gefühl, etwas wirklich Sinnvolles getan zu haben (den sogenannten „Warm Glow“).
Helfen Sie jetzt und spenden Sie Blut – jeder Tag und jede Spende zählt!
Adressen und Öffnungszeiten der Blut- und Plasmaspendezentren Eisenach, Erfurt, Ilmenau, Institut Suhl sowie der mobilen Bluspende sind zu finden unter www.blutspendesuhl.de, auf Facebook unter @blutspende123 oder auf Instagram unter @blutspendesuhl!!
Text: PM Institut für Transfusionsmedizin Suhl gGmbH







































