Kurzfilme erzählen oft kompakte Geschichten und setzen dabei auf kreative Erzählweisen, visuelle Experimente oder künstlerische Ausdrucksformen. Sie bieten die Möglichkeit, mit neuen Ideen zu experimentieren, ungewöhnliche Themen aufzugreifen oder in kurzer Zeit starke emotionale Eindrücke zu vermitteln. Das Kino im Salon, das im Kultur: Haus Dacheröden sonst vor allem als Reihe für Literaturverfilmungen bekannt ist, widmet sich immer wieder auch diesem Genre – das nächste Mal am 10. März!
Im Mittelpunkt stehen drei Kurzfilme, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Herkunft beschäftigen. Im Anschluss an die Vorführungen lädt ein Gespräch mit der Kuratorin der Reihe, Susanne Aßmann, dazu ein, über die Filme ins Gespräch zu kommen – eine gute Gelegenheit, mehr über die Hintergründe und Ideen der Produktionen zu erfahren.

Fotos: Film Stinkfrucht, Anni Vo
Gezeigt wird zunächst „Chemkids“ (Regie: Julius Gintaras Blum). Während die Jugend von Chemnitz ihren Weg ins Erwachsenenleben sucht, fällt es der ehemaligen DDR-Industriemetropole schwer, sie dabei an die Hand zu nehmen. Danach folgt „Wüstentier“ (Regie: Lina Walde). Das Titelwesen wurde mit einem falschen Schatten geboren. Zum Glück hilft das Schatten-Tauschprogramm. Doch zu wem gehört der kleine Wüstenbewohner jetzt? Und gibt es vielleicht andere Tiere mit derselben Besonderheit? Den Abschluss des Abends bildet „Stinkfrucht“ (Regie: Anni Vo). Zwei Mädchen werden durch das grausame System des Menschenhandels vor die Wahl zwischen Familie und Freiheit gestellt.
Kino im Salon – Kurzfilmabend: Special zum Thema „Herfkunft“ am 10. März 2026 um 19.30 Uhr im Kultur: Haus Dacheröden, Anger 37. Tickets sowie weitere Informationen sind zu finden unter www.dacheroeden.de!
Text: PM Kultur: Haus Dacheröden / Erfurter Herbstlese e.V.












































