„Das Wunder von Gotha“ – Der größte Kunstraub der DDR

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Das „Wunder von Gotha“ fasziniert. Allein die kaum noch überschaubare Zahl der zum Teil sehr umfangreichen Medienberichte zu diesem Thema zeugt von der Faszination und dem enormen Interesse an dem größten Kunstraub der DDR und der überraschenden Rückkehr der fünf Altmeistergemälde: eine spannende Kriminalgeschichte mit Happy End und noch viel Raum für Spekulationen.

Nachdem die Friedenstein Stiftung Gotha vor zwei Jahren die fünf Rückkehrer mit einer umfangreichen Ausstellung gewürdigt und ihre Geschichte in den Kontext der vielen anderen Rückkehrergeschichten des Friedensteins gestellt hat, wird ihre Geschichte nun auch in einem eigenen Führungsangebot vor Ort nachvollziehbar. Am kommenden Samstag, den 13. April um 11 Uhr können Besucher*innen in einer Führung den Ort des Geschehens, den Tatort, besichtigen und erhalten spannende Informationen über die Ermittlungen des DDR Staatsapparates, die faszinierende Geschichte rund um die Rückkehr der Gemälde.

Frans Hals, Bildnis eines jungen Mannes, um 1625-30
Foto: Lutz Ebhardt
Anthonis van Dyck, Selbstbildnis mit Sonnenblume, nach 1633
Foto: Lutz Ebhardt
Rembrandt Harmesz. van Rijn, Werkstatt, Alter Mann, 1629/3
Foto: Lutz Ebhardt

Natürlich sind auch die fünf Protagonisten der Geschichte, die fünf Rückkehrer, zu sehen: Franz Hals, „Bildnis eines jungen Mannes“, Hans Holbein d. Ä., „Heilige Katharina“, Jan Breughel d. Ä., Werkstatt, „Landstraße mit Bauernwagen und Kühen“, Anthonis van Dyck, Umkreis, „Selbstbildnis mit Sonnenblume“ und Rembrandt Harmensz. van Rijn, Werkstatt, „Alter Mann“.

Das Führungsangebot „‘Das Wunder von Gotha‘ – Der größte Kunstraub der DDR“ ergänzt ab Samstag regelmäßig alle zwei Monate das bisherige öffentliche Führungsangebot der Friedenstein Stiftung Gotha im Herzoglichen Museum. Die erste Führung findet am Samstag, den 13. April um 11 Uhr, die nächste Führung am Samstag, den 15. Juni, ebenfalls um 11 Uhr statt. Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten, eine Anmeldung unter service@stiftung-friedenstein.de ist erforderlich. Weitere Informationen sind zu finden unter www.stiftung-friedenstein.de!

Text: PM Stiftung Friedenstein